Fr, 24.09.2021
Beginn: 20:00 Uhr
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Eine aus den Fugen geratene Welt

EIFEL LITERATUR FESTIVAL

Mit dem Roman „Die Vermessung der Welt“ gelang Daniel Kehlmann 2005 einer der größten Erfolge der deutschen Nachkriegsliteratur – mittlerweile in 50 Sprachen übersetzt. Weltweit mehr als 6 Millionen mal verlegt. Es ist die humorvolle und fiktive Biografie der beiden realen Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt, gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

Mit den Romanen „Ruhm“ und „F.“ festigte Kehlmann den Ruf, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren zu sein – und ein Erzähler von Weltrang. Nach 2006 und 2014 kommt Daniel Kehlmann 2021 zum dritten Mal zum Eifel-Literatur-Festival: mit dem jüngsten Bestsellerroman „Tyll“ (2017).

Mit dem legendären Tyll Ulenspiegel, Vagant, Entertainer und Provokateur, durchstreift der Leser das vom Dreißigjährigen Krieg verheerte Land und begegnet vielen kleinen Leuten und einigen der sog. Großen. Kehlmanns Erzählkunst auf der Höhe des Könnens, attestierte überschwänglich die Literaturkritik. Und sah in Kehlmanns Meisterwerk die triumphale Neuerfindung des historischen Romans, mit vielen aktuellen Bezügen bis hin zur populistischen Politik und Redeweise.

„Ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.“ (Rowohlt)

Veranstalter: Eifel LIteratur Festival

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Über den Autor:
Geboren 1975 in München. Studium der Philosophie und Germanistik. Weitere Romane u.a.: „Beerholms Vorstellung“ (1997), „Mahlers Zeit“ (1999), „Ich und Kaminski“ (2003), „Ruhm“ (2009), „F.“ (2013). Auszeichnungen u.a.: Kleist-Preis (2006), Thomas-Mann-Preis (2008), Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2018). Lebt in New York und Berlin.

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